Steckbrief: Stadt Ober-Ramstadt

  • Branche: öffentliche Einrichtung/Verwaltung
  • Anzahl Arbeitnehmer: > 100-250
  • Zielgruppe des betrieblichen Mobilitätsmanagements: Beschäftigte
  • Module: Workshopprogramm
  • Jahr der Teilnahme: 2011/2012
  • Auditierung: 2013
  • Aktuell: Re-Audit

Pressemitteilung zum Audit

Die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt erhält ein IHK-Zertifikat für ihr Engagement im betrieblichen Mobilitätsmanagement. Grundlage für die Auszeichnung ist der Mobilitätsplan für die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt, der im Rahmen des Beratungsprogramms südhessen effizient-mobil erarbeitet wurde.

Als bereits dritte Einrichtung in Südhessen freut sich die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt (Landkreis Darmstadt-Dieburg) über die Auszeichnung für ihr vorbildliches Engagement im Bereich des betrieblichen Mobilitätsmanagments. IHK-Vizepräsident Heinrich Huthmann überreichte am Dienstag (17.12.) Bürgermeister Werner Schuchmann die Urkunde. Zur Verleihung ins Rathaus von Ober-Ramstadt kamen auch Heike Mühlhans, Geschäftsführerin der Gesellschaft für integriertes Mobilitäts- und Verkehrsmanagement Region Frankfurt RheinMain (ivm GmbH) sowie der stellvertretende DADINA-Vorstandsvorsitzende Kreisbeigeordnete Christel Fleischmann.
Grundlage für die Auszeichnung ist der Mobilitätsplan für die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt, der im Rahmen des Beratungsprogramms südhessen effizient-mobil erarbeitet wurde.

Foto Quelle: IHK Darmstadt

Netzwerk „südhessen effizient mobil“ berät Betriebe
Die Verwaltung der rund 15.000 Einwohner zählenden Stadt im Odenwald hatte sich die Optimierung der Mobilität ihrer Bediensteten zur Aufgabe gemacht und sich durch das Programm „südhessen effizient mobil“ beraten und auditieren lassen. Das Programm ist ein Angebot des Netzwerks Südhessen, einer Kooperation der Wissenschaftsstadt Darmstadt, der Landkreise Darmstadt-Dieburg und Groß-Gerau, der Nahverkehrsorganisation DADINA, der IHK Darmstadt und der ivm GmbH. Seit 2011 werden im Rahmen des kostenlosen Programms Unternehmen und Behörden dabei unterstützt, ihre Mobilität effizienter zu gestalten. Ziel des Programms ist es, die Einstiegshürde in das Betriebliches Mobilitätsmanagement zu senken und das Thema dauerhaft bei den Teilnehmern zu verankern.

Im Rahmen von Workshops werden Kenntnisse und Methoden vermittelt, um z.B. Arbeits- und Dienstwege optimiert abzuwickeln, Fahrradverkehr zu unterstützen oder auch die Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln zu fördern. Darüber hinaus bietet das Programm verschiedene Module zur Analyse der Mobilitätssituation anhand derer dann kon-krete Maßnahmen abgeleitet werden. Am Ende des Beratungs-prozesses steht ein Mobilitätsplan als Handlungsleitfaden für die Umsetzung der Maßnahmen.

IHK-Zertifikat bestätigt Engagement
Die IHK Darmstadt bietet allen teilnehmenden Unternehmen und Behörden in Zusammenarbeit mit der ivm an, ihr Engagement in Sachen Mobilitätsmanagement formal bewerten zu lassen. Die Teilnahme am Programm ist keine Voraussetzung für die Auditierung. Das Audit steht vielmehr allen Arbeitgebern offen, die sich mit dem Thema Betriebliches Mobilitätsmanagement beschäftigen.
Mit dem Zertifikat wird der beispielhafte Umgang mit der betrieblichen Mobilität gegenüber Mitarbeitern, Kunden und der Öffentlichkeit dokumentiert. Nach Auffassung der Netzwerkpartner hat sich die Stadtverwaltung Ober-Ramstadt vorbildlich mit der effizienten Steuerung ihres Mobilitätsaufkommens auseinandergesetzt. Sie werten die Auszeichnung als weiteres positives Zeichen dafür, dass sich das Thema „Mobilitätsmanagement“ in der gesamten Region etabliert hat.

Beratungsarbeit in der Region trägt Früchte und wird fortgesetzt
Dass sich das Engagement des Netzwerkes lohnt, zeigen auch die bisher durchgeführten Beratungen. So wurden bereits im ver-gangenen Jahr die Technische Universität Darmstadt und die Kreisverwaltung Darmstadt-Dieburg für ihre Anstrengungen beim Mobilitätsmanagement durch die IHK Darmstadt auszeichnet. Jüngstes Beispiel für einen erfolgreich angestoßenen Mobilitätsmanagementprozess ist die Wissenschaftsstadt Darmstadt, die ihren Mitarbeitern ab Januar ein Jobticket ausgibt.
Diese erfreuliche Entwicklung ist für die Netzwerkpartner Anlass, ihre Arbeit fortzusetzen und das Beratungsprogramm auch im kommenden Jahr Arbeitgebern in der Region anzubieten.