29. März 2022

JOBTICKET DER STADT NEU-ISENBURG ERFOLGREICH GESTARTET

Die Verwaltung der Stadt Neu-Isenburg hat als eines der größten städtischen Unternehmen in Neu-Isenburg bereits im Jahr 2021 ein betriebliches Mobilitätskonzept verabschiedet, um den motorisierten Individualverkehr auf umweltfreundliche Alternativen wie Bus, Bahn oder Rad zu verlagern.

„Als öffentliche Verwaltung tragen wir eine besondere Verantwortung für die Verkehrsströme, die wir verursachen. Täglich kommen rund 500 Mitarbeitende zu ihren Arbeitsstätten in das Rathaus, in die Kitas oder andere Verwaltungsaußenstellen. Mit den Maßnahmen unseres betrieblichen Mobilitätsmanagements bieten wir ihnen eine nachhaltige und umweltfreundliche Alternative zum Auto“, so Bürgermeister Herbert Hunkel.

Gemeinsam mit der ivm GmbH (Integriertes Verkehrs-und Mobilitätsmanagement Region Frankfurt RheinMain) wurde das betriebliche Mobilitätskonzept erarbeitet und von der Stadtverordnetenversammlung am 29. September 2021 beschlossen.

Rund Dreiviertel der Beschäftigten nutzen das Jobticket

Das Projekt „Jobticket“ ist im März 2022 erfolgreich gestartet. 381 Mitarbeitende (76,2 Prozent, Stand 23. März 2022) haben diese Gelegenheit genutzt und können seitdem im gesamten RMV-Gebiet kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen – auch in der Freizeit. Nach 19.00 Uhr und am Wochenende können eine weitere erwachsene Person und beliebig viele Kinder unter 15 Jahren mitgenommen werden. Finanziert wird das Jobticket in den nächsten vier Jahren aus den Fördermitteln des Regionalfonds (Regionallastenausgleichgesetz, Land Hessen). Hier erhält die Stadt Neu-Isenburg bisher einen jährlichen Betrag von 285.000 Euro pro Jahr. Von dem Angebot profitieren auch die 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die NIKI gGmbH als stadteigene Gesellschaft für die Schulkinderbetreuung.

Radabstellanlagen, Duschen und Lademöglichkeiten erleichtern den Umstieg auf’s Rad

Immer mehr Beschäftigte kommen mit dem Fahrrad zu ihrer Arbeitsstelle. Daher wurde zudem Mitte März eine weitere, überdachte Radabstellanlage vor dem Rathaus für zwanzig Fahrräder errichtet. Die Kosten hierfür liegen bei 28.000 Euro.

Außerdem können die Mitarbeitenden eine Dusche im Rathaus nutzen oder ihr E-Bike an der E-Ladesäule vor dem Rathaus während der Arbeitszeit aufladen.

zur Pressemitteilung der Stadt Neu-Isenburg